WSOP Mystery Millions, Tag 1B: Simon Higgins führt — Thomas Graupner als bester DACH-Spieler auf Rang vier

Das $1.000 Mystery Millions der WSOP 2026 zieht die Massen an: Allein Flight 1B brachte 2.278 Entries, womit das Turnier nach zwei Starttagen bereits bei fast 4.000 Teilnahmen steht. An der Spitze liegt der Brite Simon Higgins — doch aus deutschsprachiger Sicht lohnt vor allem der Blick auf Thomas Graupner, der sich stark auf Rang vier positionierte. Wir fassen den Stand zusammen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Flight 1B zählte 2.278 Entries; nach 1A und 1B stehen bereits 3.921 Teilnahmen zu Buche.
  • Nach 22 Blindleveln qualifizierten sich 125 Spieler für Tag 2.
  • Simon Higgins (Großbritannien) führt mit 2,89 Mio. Chips.
  • Bester DACH-Spieler: Thomas Graupner auf Rang vier mit 1,72 Mio. Chips; auch Rene Majed ist weiter.

Die Eckdaten des Events

Detail Information
Serie 57. World Series of Poker
Event #63 — Mystery Millions
Format No-Limit Hold’em + Mystery Bounty (ab Tag 2)
Buy-in $1.000
Entries 1B 2.278
Gesamt nach 1A & 1B 3.921
Aufsteiger aus 1B 125 Spieler

Ein Massenfeld mit Mystery-Reiz

Das Mystery Millions kombiniert klassisches No-Limit Hold’em mit einer Mystery-Bounty-Phase, die ab Tag 2 startet — genau die Mischung, die für volle Felder sorgt. In Flight 1B beteiligten sich 2.278 Spieler bei 30-Minuten-Leveln. 342 Spieler erreichten die Geldränge, und nach 22 Leveln blieben 125 übrig, die sich ihren Platz für Tag 2 sicherten. Dort kommen dann die geheimen Kopfgelder ins Spiel — der eigentliche Reiz des Formats.

Higgins vorn, Graupner als DACH-Hoffnung

An der Spitze des Flights setzte sich der Brite Simon Higgins mit 2,89 Millionen Chips ab. Aus heimischer Sicht richtet sich der Blick vor allem auf Thomas Graupner: Der Deutsche baute einen Stack von 1,72 Millionen Chips auf und geht damit von Rang vier aus in die nächste Phase — eine aussichtsreiche Ausgangsposition kurz vor Beginn der Bounty-Jagd. Auch Rene Majed schaffte den Sprung in die nächste Runde und hält die DACH-Fahne hoch.

Rang Spieler Land Chips
1 Simon Higgins Großbritannien 2,89 Mio.
4 Thomas Graupner Deutschland 1,72 Mio.

Hinweis: Rene Majed qualifizierte sich ebenfalls für Tag 2; ein genauer Chipstand lag zum Redaktionszeitpunkt nicht vor.

Warum der große Stack jetzt zählt

  • Bounty-Flexibilität: Vor Beginn der Mystery-Bountys verschafft ein großes Polster maximale Bewegungsfreiheit — man kann gezielter um Kopfgelder spielen.
  • Massenfeld-Varianz: Bei fast 4.000 Teilnahmen ist ein überdurchschnittlicher Stack ein wertvoller Puffer gegen die hohe Varianz.
  • Strategischer Spielraum: Graupners Top-5-Position erlaubt ihm, in der frühen Bounty-Phase Druck aufzubauen, statt selbst unter Druck zu geraten.

Einordnung & Analyse: Mystery-Formate als Publikumsmagnet

Das Mystery Millions ist ein Paradebeispiel für den anhaltenden Boom der Bounty-Formate. Erstens zeigt das riesige Feld von fast 4.000 Teilnahmen, wie stark der niedrige Buy-in (1.000 Dollar) in Kombination mit dem Mystery-Element zieht — die Aussicht, ein zufälliges Kopfgeld in fünf- oder sechsstelliger Höhe zu ziehen, lockt Profis und Amateure gleichermaßen. Zweitens verändert die Bounty-Phase ab Tag 2 die Strategie spürbar: Plötzlich geht es nicht mehr nur um Überleben, sondern auch um aktives Jagen von Kopfgeldern — ein großer Stack wie der von Graupner ist dafür ideal.

Für die DACH-Szene ist Graupners starke Position eine schöne Nachricht: In einem derart großen Feld unter den Top 5 zu stehen, ist eine echte Ausgangschance. Sollte er die Bounty-Phase clever gestalten, ist ein tiefer Lauf drin — und vielleicht sogar mehr. Wir behalten Thomas Graupner und Rene Majed im Auge und halten Sie über den weiteren Verlauf des Mystery Millions auf dem Laufenden.

Glücksspiel kann süchtig machen. Teilnahme ab 18 Jahren. Spiele verantwortungsbewusst.