Im $1.000 Pot-Limit Omaha der WSOP 2026 spitzt sich alles zu: Nach drei Startflights und einem intensiven zweiten Turniertag im Horseshoe und Paris Las Vegas sind nur noch 23 Spieler im Rennen um das Bracelet. Die beste Ausgangsposition hat Francois Scapula mit 8,52 Millionen Chips. Wir fassen den Stand, die Zahlen und die Ausgangslage vor Tag 3 zusammen.
Das Wichtigste in Kürze
- Nach Tag 2 sind im $1.000 PLO (Event #57) nur noch 23 Spieler übrig.
- Francois Scapula führt mit 8,52 Millionen Chips als klarer Chipleader.
- 213 Spieler kehrten zu Tag 2 zurück; das Feld verkleinerte sich zügig.
- Jeder Verbliebene hat mindestens 18.020 Dollar sicher — dem Sieger winken 390.300 Dollar plus Bracelet.
Die Eckdaten des Events
| Detail | Information |
|---|---|
| Serie | 57. World Series of Poker |
| Event | #57 |
| Format | Pot-Limit Omaha |
| Buy-in | $1.000 |
| Austragungsort | Horseshoe & Paris Las Vegas |
| Min-Cash | $18.020 |
| Siegprämie | $390.300 + Bracelet |
Wie sich Tag 2 entwickelte
Mit 213 zurückkehrenden Spielern, die bereits die Geldränge erreicht hatten, verkleinerte sich das Feld über mehrere Level spürbar. Das Pot-Limit-Omaha-Format trug das Seine dazu bei: Da jeder Spieler vier Hole Cards erhält und exakt zwei davon mit drei Gemeinschaftskarten kombiniert, entstehen häufig starke Made Hands und große Draws — und damit umfangreiche Pots, in denen Stacks schnell den Besitzer wechseln. Bis zum Tagesende blieben nur 23 Spieler übrig.
Scapula an der Spitze
Francois Scapula sicherte sich zum Ende von Tag 2 die Führung im Chipcount und startet mit 8,52 Millionen Chips als Chipleader in Tag 3. Dahinter zeichnet sich eine klare Struktur ab: Einige wenige große Stacks kontrollieren das Geschehen, während eine Reihe von Short Stacks unter Druck steht. Bei nur noch 23 verbliebenen Spielern bleibt die Stackgröße der entscheidende strategische Faktor.
Was Tag 3 verlangt
- Position nutzen: Aggressives Spiel aus später Position gewinnt jetzt deutlich an Bedeutung.
- Isolation gegen Short Stacks: Gezielte Isolationen kleinerer Stacks sind ein Schlüssel zum Chipaufbau.
- Pay Jumps abwägen: Mit jedem Bustout steigen die Auszahlungen spürbar — Überleben und Akkumulation müssen ausbalanciert werden.
Das Turnier bezahlte die Top 100 Plätze; ein gewonnener Pot kann in dieser Phase mehrere Platzierungen Unterschied bedeuten.
Einordnung & Analyse: PLO im Aufwind
Dass ein $1.000 PLO-Event derart tief ins Geld spielt, ist auch ein Gradmesser für den Siegeszug der Variante. Erstens zeigt das große Ausgangsfeld, wie sehr sich Pot-Limit Omaha vom einstigen Nischenspiel zur zweiten Säule des Turnierpokers entwickelt hat — eine Entwicklung, die sich quer durch den WSOP-Kalender 2026 zieht. Zweitens belohnt die PLO-Struktur an einem Tag wie diesem genau die Spieler, die große Draws richtig bewerten und in den entscheidenden Momenten Druck aufbauen: Scapulas komfortable Führung dürfte kaum durch Zufall entstanden sein, sondern durch konsequentes Ausspielen seiner Edges in den großen Pots.
Für Fans der Variante verspricht der Finaltag Spannung: Mit nur 23 verbliebenen Spielern und einer progressiv steigenden Auszahlungsstruktur geht es ab jetzt nicht mehr nur um Chips, sondern um deutliche finanzielle Sprünge. Wir halten Sie über den weiteren Verlauf und den Champion auf dem Laufenden.
Glücksspiel kann süchtig machen. Teilnahme ab 18 Jahren. Spiele verantwortungsbewusst.

