WSOP Event #65, Tag 2: Deutschsprachige Spieler stürmen an die Spitze — Eibel als letzter Deutscher im Rennen

Erfreuliche Nachrichten aus Las Vegas für die DACH-Szene: Im $1.500 Freezeout No-Limit Hold’em der WSOP 2026 mischen gleich mehrere deutschsprachige Spieler an der Spitze mit. Nach einem riesigen Starterfeld von 2.617 Teilnehmern sind nur noch 33 im Rennen um das Bracelet — angeführt vom Österreicher Valentin Oberhauser. Mit Julian Eibel ist zudem ein Deutscher aussichtsreich positioniert. Wir fassen den Stand zusammen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Nach Tag 2 sind im $1.500 Freezeout (Event #65) nur noch 33 Spieler übrig.
  • Valentin Oberhauser führt mit ca. 2,9 Mio. Chips vor Quirin Heinz und Udo Erlei.
  • Julian Eibel ist als letzter deutscher Spieler mit 2.625.000 Chips auf Rang zehn dabei.
  • Das Starterfeld von 2.617 Entries erzeugte einen Preispool von rund 3,47 Mio. Dollar.

Die Eckdaten des Events

Detail Information
Serie 57. World Series of Poker
Event #65
Format No-Limit Hold’em Freezeout (kein Re-Entry)
Buy-in $1.500
Entries 2.617
Preispool ca. $3,47 Mio.
Min-Cash $14.250 (für die verbliebenen Spieler gesichert)

Wie sich Tag 2 entwickelte

410 Spieler kehrten zu Tag 2 zurück — und da es sich um ein klassisches Freezeout handelt, gab es für niemanden eine zweite Chance: kein Re-Entry, keine Sicherheitsnetze. Das Feld schrumpfte zügig, während die Blinds anstiegen und der Spielraum enger wurde. Die Geldbubble nahm früh Fahrt auf und kostete zahlreiche bekannte Namen aus dem deutschsprachigen Raum das Turnier. Am Ende des Tages standen nur noch 33 Spieler.

Chipführung fest in DACH-Hand

Das Bemerkenswerte aus heimischer Sicht: Die Spitze des Chipcounts ist deutschsprachig geprägt. Der Österreicher Valentin Oberhauser setzte sich mit rund 2,9 Millionen Chips an die Spitze, dicht gefolgt von Quirin Heinz (2,5 Mio.) und Udo Erlei (2,3 Mio.).

Rang Spieler Chips (ca.)
1 Valentin Oberhauser 2,9 Mio.
2 Quirin Heinz 2,5 Mio.
3 Udo Erlei 2,3 Mio.
10 Julian Eibel 2,625 Mio.

Hinweis: Die Plätze 4 bis 9 lagen laut Quelle eng beieinander im Bereich von 1,6 bis 2,2 Mio. Chips. Julian Eibels Stack auf Rang zehn liegt nach den vorliegenden Angaben über einzelnen höher platzierten Stacks — ein Indiz dafür, dass die Counts zu leicht unterschiedlichen Zeitpunkten erfasst wurden. Vor Veröffentlichung kurz gegenprüfen.

Was auf dem Spiel steht

  • Gesichertes Preisgeld: Alle verbliebenen Spieler haben mindestens 14.250 Dollar sicher.
  • Siegprämie: Dem Champion winken fast eine halbe Million Dollar (deutlich über 400.000 $).
  • Freezeout-Druck: Ohne Re-Entry wiegt jede Entscheidung schwerer — ein verlorener Pot kann das Turnierende bedeuten.

Einordnung & Analyse: Ein guter Tag für die DACH-Szene

Aus deutschsprachiger Sicht ist dieser Finaltag ein echtes Highlight. Erstens ist es bemerkenswert, dass gleich drei DACH-Spieler die Top der Chipcounts besetzen — in einem Feld von über 2.600 Startern ist das alles andere als selbstverständlich und unterstreicht die Tiefe der Szene, die wir das ganze Jahr über betonen. Zweitens belohnt das Freezeout-Format genau die Disziplin, für die viele deutschsprachige Turnierspieler bekannt sind: Ohne die Möglichkeit eines Nachkaufs zählt umsichtiges Stack-Management mehr als blindes Aggressionsspiel — und ein gesunder Stack wie der von Oberhauser oder Eibel ist in dieser Phase Gold wert.

Für poker24.net-Leser lohnt es sich, diesen Finaltisch im Auge zu behalten: Sollte einer der vier genannten Spieler den Titel holen, wäre das ein starkes Ausrufezeichen für die DACH-Region bei der WSOP 2026 — und ein willkommener Kontrast zu Events, in denen heimische Spieler den Finaltisch knapp verpassten. Mit dem ICM-Druck der entscheidenden Phase wird sich nun zeigen, wer die Nerven behält. Wir halten Sie über den Ausgang und den Champion auf dem Laufenden.

Glücksspiel kann süchtig machen. Teilnahme ab 18 Jahren. Spiele verantwortungsbewusst.